04. - 06. Juli
2003
8. Braunschweiger
Minitage in Räbke
der Mini Löwen
Braunschweig
Abgesehen vom
nicht zu beeinflussendem Wetter, ein sehr schönes Treffen mit
viel Einsatz der Löwen und derer Praktikanten.
Meine eigentlich nur eine Stunde umfassende Anreise verzögerte
sich durch viele andere Autofahrer um ca. 2 Stunden. Wieso nimmt
man Freitag frei, wenn man dann doch nicht vor halb fünf los
fährt und dann auch noch statt einer guten Stunde fast drei
braucht? Den Autobahnstau hab ich zwar klug umfahren, aber die anderen
Leute auch. Highlight der Hinfahrt: ein Bahnübergang. Man sollte
annehmen, die Schranken gehen runter, ein Zug fährt vorbei,
die Schranken gehen wieder hoch. In diesem Fall falsch. Die Schranken
gehen runter, ein endloser Güterzug von links. Die Schranken
bleiben unten. Minuten später eine einzelne Lok von rechts.
Nichts passiert. Ein weiterer Güterzug von links. Ein Nahverkehrszug
von rechts. Die Zeit verrinnt. Noch ein Personenzug von rechts.
Dann öffnen sich endlich diese verflixten Schranken. Im Nachhinein
wäre der Autobahnstau vermutlich schneller erledigt gewesen.
Bei Anreise um ca. 19 Uhr am Freitag bereits die Nummer 188 erhalten.
Aber ätsch, keine Probleme mit Zeltplatzsuche und Aufbau im
Regen, weil bereits am Mittwochabend kurz rübergeschneit und
das Zelt aufgebaut und den Abend mit einem guten Freund verbracht,
welcher unbedingt die Nummer 1 haben wollte. Herzlichen Glückwunsch,
es hat ja geklappt.
Das nieselige Wetter am Samstag lieferte mir die willkommene Ausrede,
einfach nur abzuhängen und alle Programmpunkte wie Ausfahrt
und Mami-Kuchen zu ignorieren. Eigentlich auch kein Schwimmbad-Wetter,
aber trotzdem. Wenn schon Braunschweig, dann wenigstens einmal das
Freibad nutzen. Die Wassertemperatur lag bei unglaublichen 21 Grad
und verursachte zumindest mir nach 500 m dann heftige Ohrenschmerzen.
Klammheimllich hintenrum versuchen die Löwen durch ein kompliziertes
Jägermeister-Ritual den IMMs den Rang abzulaufen, was die Anwesenheit
anderer Nationen betrifft. Dänen, Schweden, Holländer,
Polen. Alle da. Das schreit nach einem Gegenbesuch bei den Dänen
in Frederikshavn Mitte August und der Holländer in Enkhuizer
Sand am letzten Augustwochenende. Nach Holland sind's von mir aus
380 km, nach Dänemark schon 636 km. ? blärg. So weit.
Die Polen mit Eigenwerbung, da sie sich für das IMM 2006 bewerben.
Wär doch nett sowas. Ich will sowieso mit dem Mini in den nächsten
Jahren zum Nordkap fahren, da kommt ein polnisches IMM gerade richtig.
Das Samstagabend-Programm dann echt gut. Jägermeister-Cocktails.
Eine nette Begrüßung. Eine spaßige Verlosung, bei
der endlich alle die gleichen Chancen hatten. Dumm nur, wer sich
seine Teilnehmernummer nicht merken konnte, weil die war gleichzeitig
Los-Nummer. Außerdem hatten einige ihre Probleme mit dem Unterschied
zwischen zwei- und dreistelligen Zahlen. Die Schallgrenze der 300
Besucher wurde Samstag im Laufe der Begrüßung noch überschritten.
Die Musik kam von einer Band namens 'Grenzrock'. Konnten sehr gut
singen, wenn auch der Anblick eines singenden 'Vokuhila-Oliba' mit
Sonnenbrille (zur Ergänzung: vorne kurz, hinten lang –
Oberlippenbart') nicht so überzeugte *g*.
Im Laufe des späten Abends gabs 'YMCA' als deutsch-dänische
Kooperation inklusive des Strips der Jungens. Den schwarzen String
des Polizisten hätte ich doch gerne noch ganz gesehen. Lecker
Kerlchen :-) Der Alkohol floss in Strömen und ist manchen nicht
gut bekommen. Mir bekommt einfach zu wenig Schlaf nicht. Macht aber
nix.
Vom Frühstück hab ich mal wieder nichts mitbekommen.
Am Sonntag dann endlich ein bisschen Sonne und die Zelte im Trockenen
abgebaut.
Bis zum nächsten Jahr, ich freu mich schon.
Bleibt zum Abschluss nur die Frage: Wenn es Wochenende geregnet
oder genieselt hat oder dicke Wolken am Himmel vorüberzogen,
woher habe ich dann eigentlich den leichten Sonnenbrand im Gesicht?
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