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Mini-Treffen
 
 
 
 
 
 

Mini-Treffen 2002

Rückblick 2002

Ein paar Treffen , ein Pokal und noch ein Pokal.

Abgesehen davon, dass das Jahr 2002 privat zu den eher beschisseneren zählte, war es mini-mäßig sehr nett. Und ich bin völlig überrascht, an wie vielen Treffen ich doch teilgenommen habe. Grundsätzlich allen ein Dank, die sich immer wieder zum Organisieren aufraffen.

Januar:
Für mich bedeutete das frischbegonnene Jahr Diplom-Endstress. Ich konnte weder den abendlichen Besuch des Winterbiwaks, noch die Kohlparty sonderlich genießen, was aber natürlich – um das für manche noch mal extra zu betonen – nicht an den Veranstaltungen an sich, sondern an den 'Umständen' lag. Schnell weiter.

Februar-März:
Minimäßig nix, über den Rest reden wir besser nicht.

April:
Nächste Veranstaltung war der 5. Bremer Frühjahrsslalom bei Teppich Kibek. Dass es mir gefallen hat mag daran liegen, dass ich zu dem veranstaltenden Club gehöre ;-) Obwohl ich jetzt schon 10 Jahre Mini fahre, lassen sich meine Slalomteilnahmen immer noch an einer Hand abzählen (Motto: ...und wenn ich jez Emma/Lena zerschrote, dann hab ich keinen Mini mehr?') Mein Endergebnis auf diesem Parcours muss irgendwo gaaanz hinten gewesen sein. Kein Wunder wenn frau mitten drin anhält und völlig orientierungslos keinerlei Weg mehr erkennen kann zwischen den ganzen gemein im Weg stehenden Pylonen. Wetter war sonnig und viele Schaulustige. Öhm, ich glaub da gab's noch nen BMW, der uns am Ende die Pylonen-wegräum-Arbeit erspart hat, weil er meinte, er könnte auch durch den Parcours passen. Dumm gelaufen.

Mai:
Anfang Mai: Wittenberger Treffen auf dem Sportplatz. Nette Anreise gehabt, ich erinner mich an schöne Landstraßen. Oh je, das erste Mal seit Jahren gezeltet, weil Wohn-'Kuh' verkauft (zu groß und sperrig und überhaupt). Hat aber keine Schäden hinterlassen, das Zelten. Im Gegenteil. War gar nicht so schlimm, wie ich es in Erinnerung hatte, muss am guten Wetter gelegen haben. Samstagnacht allerdings der Gedanke 'Ein Klo, ein Königreich für ein Klo oder so.' Weil irgendwie wollte der Besitzer vom Sportpark unbedingt Feierabend machen, wieso eigentlich? *grummel*. Tolle Ausfahrt.
Ende Mai: Internationales Treffen Schottland. Leicht stressige Anreise gehabt, weil diese Umsteigerei beim Fliegen mit RyanAir doch gut geplant sein muss. Jau, ich gehörte zu den Bekloppten, die 'mal eben' aus Zeitgründen mit dem Flieger gekommen sind. War lustig, muss man aber nich immer haben. Das Fliegen hatte monatelange Vorbuchung erfordert, um günstige Preise zu erhalten. Als es dann soweit war, hatte ich überhaupt nicht die Bohne Lust zu diesem Treffen zu fahren. Also, was soll ich sagen. Auch wenn ich damit völlig aus der Nörgler-Riege falle, ich fand dieses Treffen total genial und es wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Wir hatten also einen fliegenden Start ins Treffen, Anreise mit Mietwagen (es gab keine Minis), ein bereits von herzallerliebsten Club-KollegInnen aufgebautes, antarktis-taugliches Zelt, in dem unsere - in einem anderen Mini angereisten - Schlafsäcke lagen. Es war nicht zu kalt, dafür norddeutsch-nieselig. Schlammschlachtig. Dafür waren die Frauen-Klos immer gut mit Papier ausgerüstet und gut geheizt (Mädels, die Schnur neben der Eingangstür setzte übrigens den Heizlüfter in Gang!). Drei Tage nicht duschen kann ich aushalten, wozu gibt's Deo. Und anmalen muss ich mich auf Treffen auch nicht. *g*. Nett war die 'Wir kaufen jetzt mal alle Gummistiefel auf' – Aktion in irgendeiner Stadt in der Nähe. Ich wollte schon immer mal Gummi-Stiefel haben.

Juni:
Nix.

Juli:
Braunschweig. Muss man einfach haben, haben sich außer uns noch viele andere gedacht. Kann mich nicht erinnern, dass es schon mal SO voll war. Aber das Gedränge war lustig, weil mal wieder neue Leute getroffen. Leider war es verdammt kalt und keine Sonne in Sicht. Somit war meine Samstagmorgen-Aktion 'Ich geh jetzt schwimmen, kommt jemand mit', nicht so ganz erfolgreich. Ich hatte den Schweinehund erschlagen und mich unter die kalte Außendusche gestellt, damit wenigstens das Wasser im Becken wärmer ist. Tja, was soll ich sagen. Nach dem Reinspringen hatte ich eine Bahn lang mit dem Ertrinken zu kämpfen, weil ich Herzrasen hatte und kurz vorm Kreislaufkollaps stand. Damit hatte sich das dann erledigt mit Schwimmen. War wohl doch etwas zu kalt. Ohne Schwimmen is das Treffen allerdings nur halb so gut. Außerdem war die Erwartungshaltung angesichts des tollen Treffens 2001 einfach zu hoch und wehmütige Erinnerungen 'Weisste noch letztes Jahr...' trugen nicht wirklich zur Entspannung bei.
Dänemark. Musste ich haben, weil ich hatte 99 dort ein halbes Jahr studiert und war seitdem nicht wieder hingewesen. War ein klasse halb dänisch – halb deutsches Treffen (so von den Teilnehmenden her). Leute getroffen, die schon ewig nich mehr gesehen. Das Spanferkel-Essen lief erstaunlich gesittet an langen Tafeln ab. Lecker Salat. Wobei die 'Spanferkel' sich als 'Spanschweine' entpuppten und uns den ganzen Tag beim Gang aufs Klo beobachteten, weil sie vor dem Vereinsheim von morgens bis abends faul zwischen den Grillrippen lagen. So 'Ich nehme ein Schwein und schneide es von Schnauze bis Schwanz in zwei Teile'. Hatten wir nich auch noch ne Ausfahrt? Auf alle Fälle war das Wetter in Deutschland schlecht, in Dänemark sonnig und angenehm. Und der leichte Wind führte dazu, dass ich stundenlang mit einem Buch in der Sonne lag und ziemlich rot wieder in den Schatten kam. Aua.

August:
Jedes Jahr wieder Backsberg bei Oyten. Mein üblicher Besuch als Tagesgast wurde zum Besuch als 'Stundengast'. Ich kam Samstag um drei und ging um vier, weil ich noch mal schnell zum Geburtstag nach Osnabrück musste. Und kam dann wieder abends um 12 und fuhr um eins. Tja. Kann also nix sagen, außer dass das Zusammenrücken der Teilnehmenden wg Matschseen auf der Wiese das Treffen viel voller erschienen ließ und meine Begrüßungsrunde leichter wurde.

September:
Slalom in Rodenkirchen. Jedes Jahr wieder verpasse ich die Einfahrt auf den Platz und muss eine Extrarunde drehen. Schön warm und Sonne. Kniffliger Parcours, mit wilden Zeigereien, wo denn jez wohl der Weg langführt. Um jemandem zu imponieren :-) fuhr ich nicht gerade materialschonend, was mir dann letztlich völlig überraschend den Siegerinnen-Pokal eingebracht hat. Danke an Volker, für die Aufschrift '1. Siegerin' statt 'Damenpokal'. Und an Helga, weil sie nicht da war und mir so nicht gefährlich wurde und an Katrin, weil sie da war, aber nicht mitgefahren ist :-)). Und an die Wesermärscher für den super netten Nachmittag. Und an Ulfert für den 'Imponiergrund' und die erste gemeinsame Miniveranstaltung. Gewonnen haben den Slalom Marian (rechts auf dem Foto), und ich. Der zweite Platz ging an Jann-Dirk (2. v. l.)und der dritte an Ronni (links).


Herbsttreffen der 'unmöglichen' Bielefelder. Es war klar, ich werde wieder zur Zelterin. Und da habe ich doch auf die Schnelle noch ein nettes Tunnelzelt ersteigert. Was sich als irgendwie verdammt groß entpuppte, aber den Regentest auf dem Treffen gut überlebt hat. Und mit etwas Übung ruckzuck aufgebaut ist, weil kein extra Innenzelt. Und was nicht da ist kann auch nicht nass werden. Nettes Lagerfeuer. Danke Lupo, war ein schönes Gespräch den Abend.

Oktober:
Bremer Herbst Ori. Wieso hat es so geregnet? Und warum war das so windig? Arwed hat sich mit dem Text, nach dem wir fahren mussten - und der von uns aufzufindende falsche Angaben enthielt (irgendwelche Schilder oder Aufschriften) - echt Mühe gegeben, so dass Fahrerin Bea und ich echt was zu tun hatten. Wir sind so ziemlich als letzte losgefahren, hatten dann noch mit dem über der Straße liegenden Baum zu kämpfen, kamen aber trotzdem noch eher an, als so einige andere die vor uns losgefahren waren. Für uns beide überraschend, bekamen wir hier den Pokal für den zweiten Platz und lagen nur wenige Punkte (ähm, einen?) hinter Ilja und Katrin. Ziemlich klasse, den letzten Pokal für eine Ori hab ich 94 in Hildesheim bekommen. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, ich komm nächstes Jahr wieder.

Damit ist mein Mini-Jahr dann zuende gewesen, im November/Dezember war nix mehr.
Außer fahren und hoffen, dass alles hält. Nächstes Jahr muss ich wohl ran, einiges machen. Die Frontschürze rostet heftigst inklusive Scheibenrahmen und soll dann lackiert werden (plus Dach? dann in blau?). Das Kühlsystem spinnt und der TÜV erwartet uns im Januar. Den rechten Außenspiegel musste ich mir unbefristet von Chaos leihen, weil meiner abgerissen ist. Das Interieur soll andersfarbig, das violett geht mir auf den Geist nach 5 Jahren. Für die, denen es noch nicht aufgefallen ist, die violetten Querstreifen sind runter von Lena, jez ist sie nur noch froschgrün und nicht mehr violett-grün gestreift.

Lieben Gruß und bis zur nächsten Saison

Britta, Mini Fun Club Smile, Bremen


 

 

 
   
zuletzt geändert am: 02.01.2005
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